Die übende Truppe

Innerhalb der Übungsperiode von Mai bis Oktober übten in der Regel 24 Bataillone jeweils 3 Wochen in Shilo.

Eisige Kälte und Schneestürme lassen die teuere Ausbildung in den Wintermonaten nicht sinnvoll erscheinen, auch wenn Versuche und Erprobungen dafür sorgten, dass es nicht langweilig wurde.

Die Soldaten der Übungsbataillone wurden vom Transportkommando der Luftwaffe des Typs Boing 707 oder Airbus 310 transportiert. Dienstags erfolgte der Transport von Gepäck und Versorgungsgütern, mittwochs bis samstags flogen in der Regel die Passagiermaschinen.
Diese Zeitfolge wurde währen der gesamten Nutzungsdauer beibehalten.
Einflug, Materialübernahme,Ausbildungsbetrieb, Materialübergabe, Ausflug – dieser Rhythmus bestimmte für 5 1/2 Monate das Leben der deutschen Soldaten in Shilo.

Langweilig wurde es nicht, die lange Wunschlisten der Übungstruppen, Ausfall von Gerät, Brände auf den Schießbahnen, Unfälle, hohe deutsche und kanadische Besucher hielten das DtVKdo ständig auf Trab.